Gemeindeleben

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Zum 70. Jahrestag der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Zeithain

Am Donnerstag, dem 23. April 2015, fand im Ehrenhain Zeithain eine Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers statt.

Unsere Gemeinde und der Kirchenchor nahmen mit Gebet und Gesang an der der Präsentation der neuen Gedenktafeln, auf denen die Namen von rund 23.000 hier umgekommenen und begrabenen Sowjetsoldaten vermerkt sind, teil. Auf der Veranstaltung zum 70. Jahrestag der Befreiung des Lagers sprachen der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich, der Präsident des sächsischen Landtages Matthias Rösler, der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Wladimir Grinin, Hinterbliebene und Nachkommen der Opfer. Zugegen waren ebenso diplomatische Vertreter von Belarus, Kasachstan, Turkmenistan, Polen und Italien, also Nationen, aus denen die Opfer von Zeithain stammen.

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Protodiakon Gottfried Reinhardt *1935 †2013

Am 23. Juni, dem Pfingstfest im Jahre 2013, entschlief im Herrn der Protodiakon und treue Diener der Kirche Christi Gottfried Reinhardt.

Gottfried Reinhardt wurde am 30. Mai 1935 in Dresden geboren. 1961 schloss er ein Architekturstudium ab, wirkte lange Zeit an der Technischen Universität in Dresden im Bereich Architektur sowie als Bühnenbildner in den Theatern in Freiberg und Görlitz.

Gleichzeitig schuf er ein Puppentheater, schrieb Stücke dafür, stellte auch die Puppen selbst her. Er war im Kreise Dresdener Kulturfreunde bekannt und geliebt.

Seit 1961 besuchte Gottfried Reinhardt regelmäßig die Gottesdienste der Orthodoxen Kirche. Er lernte die Orthodoxie und den orthodoxen Gottesdienst lieben. Seit dieser Zeit wurde der Dienst in der Kirche Christi zu seinem wichtigsten Lebensinhalt.

1974 wurde er von Erzbischof Filaret (heute Metropolit von Minsk) zum Lektor in der Dresdener russisch-orthodoxen Kirche bestellt. Ab 1977 studierte er am Moskauer Geistlichen Seminar; 1978 erfolgte die Weihe zum Diakon durch Erzbischof Melchisedek.

Mehrere Male empfing Gottfried Reinhardt Dank und Auszeichnungen vom Patriarchen von Moskau und ganz Russland, er genoss die Achtung und Liebe der Gemeindemitglieder und vieler Geistlicher der Diözese Berlin und Deutschland.

Die Abschiednahme und Totenmesse findet am Dienstag, den 2. Juli 2013 um 10 Uhr in der Dresdener russisch-orthodoxen Kirche des hl. Simeon vom Wunderbaren Berge statt. Die Beisetzung folgt um 14 Uhr auf dem Loschwitzer Friedhof in Dresden.

Nimm, o Herr, Deinen treuen Diener in die Wohnstätten der Gerechten auf und gewähre ihm Dein Heil!

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Christi Auferstehung 2013

Bilder vom Fest Christi Auferstehung 2013 in unserer Kirche.

Für die Fotos einen herzlichen Dank an Elena Mironidi.

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Heiligabend, 06. Januar 2013

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) brachte am 06. Januar 2013 in der Sendung "Sachsenspiegel" einen kurzen Beitrag über den Heiligabend in unserer Gemeinde. Die von Iwan erwähnten "12 Gerichte" sind inzwischen über den Tisch, hier allerdings noch ein Mitschnitt des Beitrags zum "Nachgucken".

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Altarfest 2012

Am 6. Juni, dem Tag des Gedenkens an den hl. Simeon vom Wunderbaren Berge, findet alljährlich das Altarfest in unserer Kirche statt. Dieses Jahr war es allerdings etwas Besonderes – zum Gottesdienst kamen zwei Erzbischöfe: Mark von der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland und Feofan von der Russisch-Orthodoxen Kirche, Moskauer Patriarchat.

Schon beim Eintreten in die Kirche wurde klar, dass es eine besondere Liturgie wird: im Zentrum der Kirche war ein Bischofsambo aufgebaut und mit einem Läufer bedeckt, auf diesem Läufer lagen die „Adler“ (αετόι), kleine runde Teppiche mit der Darstellung eines über einer weißen Stadt schwebenden Adlers – liturgische Insignien von Bischöfen – und im Altarraum war es ungewöhnlich voll; neben der Königspforte sah man reich verzierte Bischofsstäbe stehen.

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Christi Auferstehung 2012

Die Vorahnung der Wirklichkeit Christi Auferstehung beginnt lange vor dem nächtlichen Gottesdienst in der Kirche… Wir sind ziemliche Glückspilze, für welche selbst der tragischste Gottesdienst des Jahreskreises – nämlich die symbolische Grablegung Christi am Karfreitag, das Auslegen des Grabtuchs – nicht nur von Schmerz, sondern auch von Hoffnung erfüllt. Von einer Hoffnung darauf, dass bald schon Ostern ist.

Das Grabtuch Christi wird in der Kirche ausgelegt, und die Gesichter der Geistlichen und der Beter sind von Trauer erfüllt, es ist herzzerreißend, die Worte aus dem Klagelied der Gottesmutter zu hören, die sie am Leichnam Ihres gedemütigten, nun toten Sohnes spricht. Es scheint, als gäbe es in der Welt keinen Lichtschein mehr, keinen gütigen Schatten, keinen Hoffnungsschimmer mehr. Schon hat das Dunkel die Welt bedeckt, die Erde hat sich aufgetan und die gestorbenen Gerechten freigegeben, so dass sie Vielen erschienen sind, und der Vorhang im Tempel riss entzwei von oben bis unten und enthüllte das leer gewordene Allerheiligste.

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Bußkanon

An den ersten vier Tagen der Großen Fastenzeit wird während der Apodipno der Große Kanon des hl. Andreas von Kreta (auch bekannt als Bußkanon) gebetet. Der so in vier Teile unterteilte Kanon besteht aus jeweils 9 Oden wie ein normaler Kanon, beinhaltet allerdings (abgesehen von der außerhalb der Großen Fastenzeit nicht gebeteten 2. Ode) mehr Troparia und, in manchen Oden, Troparia zur Verherrlichung des Hl. Andreas von Kreta sowie der hl. Maria Aegyptiaca, welche als eines der bedeutendsten Vorbilder der Reue in der chrtistlichen Geschichte gilt.

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Ehrung von Protodiakon Gottfried Reinhardt

Protodiakon Gottfried Reinhardt ist 2011 Preisträger des Kunstpreises der Großen Kreisstadt Radebeul. Dieser Preis wurde ihm am 8. Oktober 2011 für sein Lebenswerk als Künstler, Autor und Puppenspieler verliehen.

Der Kunstpreis der Großen Kleinstadt Radebeul wird jährlich an einen oder zwei Künstler oder Ensembles mit anerkanntem künstlerischem Werk und Wirken bzw. Kunstförderer oder -organisatoren mit anerkannter Wirkung verliehen. Den Kunstpreisträgern wird eine Plastik überreicht, welche von der Radebeuler Bildhauerin Gabriele Reinemer geschaffen wurde.

Die Preisverleihung fand am 8. Oktober 2011 im Weinkeller des Sächsischen Staatsweinguts Schloß Wackerbarth statt. Die Laudatio für Gottfried Reinhardt hielt Prof. Helmut Heinze; das Abendprogramm wurde vom Chor der russisch-orthodoxen Kirche Dresden gesanglich mitgestaltet.

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samstags 17 Uhr: Nachtwache

sonntags 10 Uhr: Göttliche Liturgie

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